Für wen ist die Weiterbildung?
Ganz grob: für Menschen, die mit Menschen arbeiten. Wir lernen etwas über menschliche Dynamiken, über Bedürfnisse und Emotionen. Darüber, was ein Mensch braucht, um sich gesehen zu fühlen - und was ein Mensch braucht, um sich einen Fehler eingestehen zu können. Wir reden über Persönlichkeitsentwicklung, über Akzeptanz und Wertschätzung. Und vor allem beschäftigt uns die Frage, wie ein sicherer Raum gelingt, eine sichere Beziehung.
Wenn das für Dich spannend klingt und Du Lust hast, Dich in der Tiefe damit auseinanderzusetzen, dann gehörst Du vermutlich zur Zielgruppe.
Wer typischerweise in diese Weiterbildung kommt
Die Weiterbildung richtet sich an alle, die in beratungsrelevanten Tätigkeitsfeldern arbeiten oder den Einstieg darin planen. Das ist bewusst weit gefasst – weil der Personzentrierte Ansatz in vielen Kontexten wirksam ist.
In meinen Kursen saßen und sitzen Menschen aus sehr unterschiedlichen Berufsfeldern:
Sozialarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen, die ihren Klient:innen tiefer begegnen wollen als der Aktenstand es erlaubt. Pädagog:innen und Lehrende, die merken, dass Bildung ohne Beziehung nicht weit trägt. Pflegefachkräfte und Menschen in palliativer Begleitung, die wissen, dass die schwierigsten Momente keine Protokolle brauchen – sondern echte Präsenz. Erzieher:innen und Kindheitspädagog:innen. Seelsorger:innen und Pastorale Mitarbeiter:innen. Mitarbeitende in der Sucht- und Drogenberatung. Menschen in der Schwangerschafts-konfliktberatung. Führungskräfte, die ihren MitarbeiterInnen auf Augenhöhe begegnen wollen. Gar Menschen aus dem Controlling, HR und Beschwerdemanagement, weil sie regelmäßig mit Menschen arbeiten und sich mehr Sicherheit in schwierigen Gesprächen wünschen, aber auch Coaches, die ihr Handwerk auf ein wissenschaftlich fundiertes Fundament stellen wollen. Und Menschen, die sich beruflich neu orientieren und als Psychologische:r Berater:in in eigener Praxis arbeiten möchten.
Was alle verbindet: Sie wollen mehr Tiefe. Mehr Kompetenz. Mehr Wirkung.
Brauche ich einen Hochschulabschluss?
Für die Teilnahme an Modul 1 und Modul 2 ist kein Hochschulabschluss erforderlich. Voraussetzung ist eine Tätigkeit in einem beratungsrelevanten Praxisfeld sowie die Bereitschaft zur begleitenden Gesprächspraxis. Falls Du keinen beratungsrelevanten Beruf hast, solltest Du zumindest die Möglichkeit haben regelmäßig Gespräche führen zu können (Ehrenamt, Freiberuflich, ...)
Für den vollständigen GwG-Abschluss als Personzentrierte:r Berater:in (nach Modul 3) ist laut GwG-Standard ein einschlägiger Hochschulabschluss oder die Zulassung über eine Sonderprüfung erforderlich. Was das konkret für dich bedeutet, klären wir gern im persönlichen Gespräch – die GwG ermöglicht Sonderzulassungen, und ich mache meinen Auswahlprozess transparent.
Bin ich geeignet für diese Weiterbildung?
Eine fachliche Frage – und eine persönliche.
Fachlich: Du arbeitest (oder planst zu arbeiten) in einem Feld, in dem du Menschen begleitest, berätst oder unterstützt. Das Gespräch ist ein wesentlicher Teil deiner Arbeit.
Persönlich: Du bist bereit, dich selbst einzubringen. Nicht nur als Fachkraft, sondern als Mensch. Die Personzentrierte Weiterbildung enthält Selbsterfahrungsanteile in jedem Modul – das ist kein Nebenaspekt, sondern ein Kern. Wer das als Zumutung erlebt, wird hier unglücklich. Wer darin eine Chance sieht, wird hier sehr viel finden. Was das überhaupt ist? Wir lernen durch Erfahrung. Ich referiere nicht vorne und erkläre Dir, warum etwas wichtig ist. Ich konzipiere Kleingruppenaufgaben so, dass Du durch die Erfahrung spürst, was wichtig ist und warum.
Wenn du gerade noch nicht sicher bist – meld dich einfach. Ein Infotermin oder ein kurzes Gespräch kann mehr klären als jeder Webseitentext.
→ Zur Weiterbildung im Überblick | Kontakt & Anmeldung | Häufige Fragen









